• Allgemeine Hinweise
  • Übungs- bzw. Seminararbeit
  • Diplomarbeit, Bachelor- oder Masterthesis

Allgemeine Hinweise

Für die akademische Ausbildung hat die selbständige Durchdringung und Darstellung von Themenbereichen im Rahmen einer Übungs- und/oder Seminararbeit sowie einer Diplomarbeit, Bachelor- oder Masterthesis eine besondere Bedeutung. Mit einer schriftlichen Arbeit soll der Verfasser zeigen, dass er ein wissenschaftliches Thema selbstständig bearbeiten kann.

Formale Aspekte

Der Korrektor sollte seine Aufmerksamkeit auf den Inhalt der Arbeit legen können. Voraussetzung dafür ist, dass die Arbeit in einer sauberen Form, insbesondere bezüglich des Satzbaus, der Interpunktion und der Rechtschreibung vorgelegt wird; auch der Unterschied zwischen einem Bindestrich und einem Gedankenstrich ist zu beachten. Der Text sollte nicht durch laufende Fettdruck-Hervorhebungen optisch unterbrochen werden.

Alle schriftlichen Arbeiten müssen mit einem Textverarbeitungssystem erstellt und ausgedruckt werden. Dies kann z. B. in den CIP-Pools (Raum 409, Sanderring 2, oder Raum 402, Neubaustraße 66) geschehen. Der Ausdruck sollte auf normalem 80 g-Kopierpapier erfolgen. Es ist auf die Einhaltung der „Richtlinien für den Schriftsatz“ des Duden (bzw. des Wahrig) und auf korrekte Silbentrennung zur Vermeidung allzu großer Wortzwischenräume zu achten. Nachfolgend sind in Tabelle 1 wichtige Hinweise für das Schriftbild und die Seitengestaltung aufgelistet:

Tabelle 1: Regeln für Schriftbild und Seitengestaltung

Formale Vorgaben

Abmessungen

Schriftart

 

Serifenschrift (z.B. Times oder Garamond)

Schriftgröße

12pt

Zeilenabstand

1,5-zeilig

Absatzformat (nicht bei Übungs- bzw. Seminararbeiten)

nach: 6pt

Seitenränder

innen: 2,5 cm; außen: 4,0 cm; oben: 2,0 cm; unten: 2,0 cm

Papierstärke & -größe

80g, DIN A4

Speicherformat

doc, docx, rtf, sxw, odt; kein pdf

Zitate & Quellenverweise

Wörtliche Zitate sollten sparsam verwendet werden. Nur wenn die exakte Formulierung einer Publikation von Bedeutung ist, empfiehlt sich das wörtliche Zitieren. Verweise auf die zur Ausarbeitung herangezogene Literatur sind für eine wissenschaftliche Darstellung unerlässlich.

Bei Quellen ist auf eine wissenschaftliche Qualität zu achten. Internetinformationen oder Beiträge aus populärwissenschaftlichen Zeitschriften wie „Computerwoche“ sowie „c’t“ sind nur dann als Quellen geeignet, wenn es keine wissenschaftlichen Bücher oder wissenschaftlichen Zeitschriftenbeiträge zu diesem Thema gibt.

Zu jeder wissenschaftlichen Arbeit gehört ein Quellenverzeichnis, in dem alle Quellen enthalten sind, die im Text erwähnt werden. Jeder Eintrag wird mit einer sechs- bis siebenstelligen Kurzbezeichnung in eckigen Klammern versehen, die im Text für Zitate und Verweise verwendet wird. Die Kurzbezeichnung besteht aus vier Buchstaben (groß), abgeleitet aus dem Zunamen des Autors und der zweistelligen Angabe des Erscheinungsjahres. Zur Unterscheidung mehrerer gleicher Kurzbezeichnungen kann ein Kleinbuchstabe angehängt werden.

Die bibliographischen Angaben werden nach folgendem Schema erfasst (Angaben in geschweiften Klammern können wegfallen; bei ausländischen Titeln werden Angaben wie „Edit.“ oder „P.“, in der deutschen Form „Hrsg.“ bzw. „S.“ verwendet):

  • Autor(en):

Zuname1 Komma Vorname1 {Semikolon Zuname2 Komma Vorname2} Doppelpunkt.
Bei mehr als zwei Autoren wird nur der erste genannt mit dem Zusatz „et al.“. Die Vornamen werden mit dem Anfangsbuchstaben abgekürzt. Sofern der Autor nicht ermittelbar ist, wird anstelle des Zu- und Vornamens die Bezeichnung "Ohne Verfasser" angeführt.

  • Herausgeber:

Wie Autoren, nur mit dem Zusatz „(Hrsg.)“ vor dem Doppelpunkt.

  • Titel:

Ungekürzte Titel der Quelle, einschließlich Untertitel, jeweils durch einen Punkt abgeschlossen.

  • Bei Büchern:

{„2. Aufl.“ Komma} {Verlagsname Komma} Ort{e} kein Komma Jahreszahl Punkt.
In der Regel genügt der wichtigste Verlagsort.

  • Bei Aufsätzen in Sammelwerken:

„In“ Doppelpunkt {Name des Herausgebers „(Hrsg.)“ Doppelpunkt} Titel des Sammelwerks Punkt {Verlagsname Komma} Ort{e} kein Komma Jahreszahl Komma „S.“ Seitenzahlen-von-bis Punkt.

  • Bei Zeitschriftenaufsätzen:

„In“ Doppelpunkt Name der Zeitschrift Jahrgang Klammer-auf Jahreszahl Klammer-zu Heftnummer Komma „S.“ Seitenzahlen-von-bis Punkt.

  • Bei Internetinformationen:

„In“ Doppelpunkt Internetadresse Komma Erstellungsdatum vom Datum Punkt
oder nur wenn kein Erstellungsdatum ermittelt werden kann:
„In“ Doppelpunkt Internetadresse Komma Informationsabfrage am Datum Punkt.

  • Bei Intranetinformationen:

„In“ Doppelpunkt Internetadresse (Intranet <der Firma XY>) Komma Erstellungsdatum vom Datum Punkt.
oder nur wenn kein Erstellungsdatum ermittelt werden kann:
„In“ Doppelpunkt Internetadresse (Intranet <der Firma XY>) Komma Informationsabfrage am Datum Punkt.

Beispiele Bücher:
[THOM96] Thome, R.; Hufgard, A.: Continuous System Engineering. Vogel, Würzburg 1996.
[SELK00] Selke, G. W.: Kryptographie. O’Reilly, Peking usw. 2000.

Beispiele Aufsätze in Sammelwerken:
[DÖRF00a] Dörflein, M.; Thome, R.: Electronic Procurement. In: Thome, R.; Schinzer, H. (Hrsg.): Electronic Commerce. 2. Aufl., Vahlen, München 2000, S. 45-80.
[DÖRF00b] Dörflein, M.; Hennig, A.: Electronic Commerce und EDI. In: Thome, R.; Schinzer, H. (Hrsg.): Electronic Commerce. 2. Aufl., Vahlen, München 2000, S. 181-207.
[FRIS01] Frischmuth, J.; Karrlein, W.: Strategien und Geschäftsmodelle im E-Business. In: Frischmuth, J. et al. (Hrsg.): Strategien und Prozesse für neue Geschäftsmodelle. Praxisleitfaden für E- und Mobile Business. Springer, Berlin usw. 2001, S. 11-37.
[THOM99] Thome, R.: Unternehmensorganisation durch Software. In: Nagel, K. et al. (Hrsg.): Produktionswirtschaft 2000: Perspektiven für die Fabrik der Zukunft. Gabler, Wiesbaden 1999, S. 59-81.

Beispiele Zeitschriftenaufsätze:
[JUNG00] Junginger, S. et al.: Ein Geschäftsprozessmanagement-Werkzeug der nächsten Generation – ADONIS: Konzeption und Anwendungen. In: Wirtschaftsinformatik 42 (2000) 5, S. 392-401.
[GRON01] Gronau, N.: E-Business mit ERP-Systemen. In: Industrie Management 17 (2001) 1, S. 64-78.

Beispiele Internetquellen:
[THOM06] Thome, R.: Definition von Integration. In: http://www.wiinf.uni-wuerzburg.de/fileadmin/12020600/data/sonstiges/integrationsdefinition.pdf, Erstellungsdatum vom 8.10.2006.
[BSMI06] Bayerisches Staatsministerium des Innern (Hrsg.): Begleitetes Fahren mit 17. In: http://www.stmi.bayern.de/imperia/md/content/stmi/service/publikationen/bf17_lang.pdf, Erstellungsdatum vom 10.8.2006.
[O.V.04] Ohne Verfasser: Kommission genehmigt Investitionsbeihilfe für AMD Fab 36 LLC & Co. KG in Sachsen. In: http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/04/147&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en, Erstellungsdatum vom 03.02.2004.

Alle Aussagen, die wörtlich oder sinngemäß aus Quellen übernommen wurden, sind mit einem Quellenverweis zu versehen. Wörtliche Zitate erkennt man an der Verwendung von Anführungszeichen im Text. Verstöße gegen diese Regeln stellen schweres wissenschaftliches Fehlverhalten dar und ziehen die Bewertung mit „nicht ausreichend“ (5,0) nach sich. Verweise auf die im Literaturverzeichnis enthaltenen Quellen werden anhand der Kurzbezeichnung im Fließtext vorgenommen. Danach folgt eine durch Komma abgetrennte Seitenangabe. Der Quellenverweis setzt sich zusammen aus: Kurzbezeichnung Komma „S.“ Seitenzahl {Seitenzahl„f.“} {Seitenzahlen-von-bis} Punkt. Auf Zusätze wie „vgl.“ wird hier verzichtet; wörtliche Zitate erkennt man an der Verwendung von Anführungszeichen im Text.

Weitere Anmerkungen/Fußnoten soll es nicht geben. Hinweise, die in Form von Anmerkungen unter den Text einer Seite angefügt werden könnten, sollten entweder unterbleiben oder für wichtig genug erachtet werden, auch im laufenden Text Erwähnung zu finden.

Beispiel Zitat:
„Dokumentation bedeutet Systematisierung, Klassifizierung und Einordnung, um einen schnellen Zugriff auf die bereits einmal formulierten Gedanken und Lösungen zu bieten“ [THOM96, S. 43].

Beispiele Literaturverweise:
Die Integration von eCommerce-Funktionen ist ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung für ein ERP-System geworden [GRON01, S. 67]. Für Geschäftsbeziehungen mit geringem Datenaustauschvolumen ist das klassische EDI nicht geeignet [MATT99, S. 101; DÖRF00b, S. 183]. Hohe Bestellkosten und intransparente Preisstrukturen begünstigen eine Form des elektronischen Marktplatzes, die als Aggregationsmodell bezeichnet wird [FRIS01, S. 26f.].

Abbildungen & Tabellen

Abbildungen und Tabellen dürfen nur, wenn sie in der originalen Form Gegenstand der Betrachtung sind, kopiert oder gescannt eingebunden werden. Ansonsten sind eigene Darstellungen erforderlich, die als schwarz/weiß-Strichzeichnungen anzulegen sind. Nur wenn eine Abbildung in einer Quelle, z. B. wegen eines dort entdeckten Fehlers, oder im Vergleich zu einer anderen Abbildung exakt in der Originaldarstellung benötigt wird, um den Fehler oder die Abweichung zu dokumentieren, darf sie als Kopie unter Angabe eines entsprechenden Hinweises (z. B. entnommen aus „Quelle“) eingebunden werden.

Alle Abbildungen müssen eine Legende, alle Tabellen einen Kopf aufweisen. Zu beiden gehört gegebenenfalls eine Quellenangabe. Zudem muss im Text auf jede Abbildung und Tabelle verwiesen werden. Um unschöne Seitenumbrüche beim Einziehen von Tabellen und Abbildungen zu vermeiden, muss ein Verweis auf eine Abbildung oder eine Tabelle immer über eine Abbildungs- bzw. Tabellennummer erfolgen. Dadurch kann die Abbildung bzw. Tabelle im Textverlauf verschoben werden.

Übungs- bzw. Seminararbeiten

Der Umfang der entsprechenden Arbeit ist von der jeweiligen Prüfungsordnung sowie von der Art der angestrebten Leistung abhängig. Die Tabellen 2 und 3 geben einen strukturierten Überblick der unterschiedlichen Anforderungen zum Erwerb des Leistungsnachweises in den verschiedenen Studiengängen.

Das Nichteinhalten des Seitenumfangs und der formalen Vorgaben führt automatisch zur Nichtteilnahme am Seminar!

Tabelle 2: Übersicht der unterschiedlichen Formen schriftlicher Arbeiten in den Diplomstudiengängen BWL und VWL sowie im Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik (Studienstart vor dem WS 2007/08)

Studiengang

Diplom BWL/VWL

Diplom BWL/VWL

Art

Übungsarbeit

Seminararbeit

Umfang

10 Seiten
(incl. Gliederung & Quellenverzeichnis)

25 Seiten
(incl. Gliederung & Quellenverzeichnis)

Vortrag

10 Minuten

25 Minuten

Teilnahme- bzw. Zulassungs-voraussetzungen

erfolgreicher Abschluss des Teilbereichs BWL im Vordiplom sowie Leistungsnachweis über die „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“ und einen Programmierkurs

erfolgreicher Abschluss des Teilbereichs BWL im Vordiplom sowie Leistungsnachweis über die „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“ und einen Programmierkurs

Gewichtung

Prüfungsleistung im Hauptfach Wirtschaftsinformatik bzw. Logistik im Umfang von 2 SWS

Seminarleistung im Umfang von 4 SWS

Tabelle 3: Übersicht der unterschiedlichen Formen schriftlicher Arbeiten in den Bachelorstudiengängen Wirtschaftsinformatik (Studienstart ab dem WS 2007/08) und Wirtschaftswissenschaft

Studiengang

Bachelor Wirtschaftsinformatik
(Start vor WS 2007/08)

Bachelor Wirtschaftsinformatik
(Start ab WS 2007/08)

Bachelor Wirtschaftswissenschaft

Art

Übungsarbeit

Seminararbeit

Seminararbeit

Umfang

10 Seiten
(incl. Gliederung & Quellenverzeichnis)

20 Seiten
(incl. Gliederung & Quellenverzeichnis)

20 Seiten
(incl. Gliederung & Quellenverzeichnis)

Vortrag

10 Minuten

20 Minuten

20 Minuten

Teilnahme- bzw. Zulassungs-voraussetzungen

keine

erfolgreicher Abschluss der Module „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“ und „Anwendungsorientierte Informatik“

erfolgreicher Abschluss der Module „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“ und „Anwendungsorientierte Informatik“

Gewichtung

Prüfungsleistung alternativ anrechenbar anstelle von Wirtschaftsinformatik 1, 2 oder 3

Pflichtleistung im Schlüsselqualifikationsbereich/Wahlpflichtbereich (abhängig von Prüfungsordnung) im Umfang von 2 SWS bzw. 5 ECTS-Leistungspunkten

Prüfungsleistung im Wahlpflichtbereich im Umfang von 2 SWS bzw. 5 ECTS-Leistungspunkten

Tabelle 4: Übersicht der Seminararbeiten in den Masterstudiengängen Wirtschaftsinformatik, Business Management sowie im Masterstudiengang Economics

Studiengang

Master Wirtschaftsinformatik
(Start ab WS 2007/08)

Master Business Management

Master Economics

Art

Seminararbeit

Seminararbeit

Seminararbeit

Umfang

20 Seiten
(incl. Gliederung & Quellenverzeichnis)

20 Seiten
(incl. Gliederung & Quellenverzeichnis)

20 Seiten
(incl. Gliederung & Quellenverzeichnis)

Vortrag

20 Minuten

20 Minuten

20 Minuten

Teilnahme- bzw. Zulassungs-voraussetzungen

empfohlen wird der erfolgreiche Abschluss der Module
„Informationssysteme“, „Informationsverarbeitung in Unternehmen“, „Logistische Aufgaben und Prozesse“ und „Logistische Methoden und Anwendungen“

empfohlen wird der erfolgreiche Abschluss der Module
„Informationssysteme“, „Informationsverarbeitung in Unternehmen“, „Logistische Aufgaben und Prozesse“ und „Logistische Methoden und Anwendungen“

empfohlen wird der erfolgreiche Abschluss der Module
„Informationssysteme“, „Informationsverarbeitung in Unternehmen“, „Logistische Aufgaben und Prozesse“ und „Logistische Methoden und Anwendungen“

Gewichtung

Master (Beginn bis SS 2010) Prüfungsleistung im Pflicht- bzw. Wahlpflichtbereich im Umfang von 5 ECTS-Leistungspunkten
Master (Beginn ab WS 2010) Prüfungsleistung im Pflicht- bzw. Wahlpflichtbereich im Umfang von 10 ECTS-Leistungspunkten

Prüfungsleistung im interdisziplinären Bereich im Umfang von 10 ECTS-Leistungspunkten

Prüfungsleistung im interdisziplinären Bereich im Umfang von 10 ECTS-Leistungspunkten

Themenvergabe

Zur Teilnahme an einem Seminar ist es erforderlich, sich über SB@Home für das jeweilige Seminar des folgenden Semesters anzumelden. Die Anmeldung ist ca. drei Wochen vor der Themenvergabe möglich.

Die Themen werden jeweils am Ende eines Semesters für das zugehörige Seminar im folgenden Semester vorgestellt, abgegrenzt und vergeben. Im Rahmen der Themenvergabe, die jeweils in der letzten Vorlesungsstunde eines Semesters stattfindet, werden die Termine für die detaillierte Themenbesprechung, die Abgabe der Arbeit und den Vortrag im Hauptseminar fixiert.

Außer der Einführung in die Themenstellung werden zunächst keine Hinweise zur Ausarbeitung gegeben. Jeder soll sich in die Literatur seines Themas selbständig einlesen und eine mögliche Gliederung für die Übungs- bzw. Seminararbeit konzipieren.

Themenbesprechung

Jeder Verfasser einer Übungs- oder Seminararbeit muss sich vor dem ersten Besprechungstermin in seine Themenstellung einarbeiten und einen strukturierten Gliederungsvorschlag mit mindestens acht (bei Übungsarbeiten) bzw. mindestens vierzehn aussagefähigen Punkten (bei Seminararbeiten) entwickeln. Dieser ist spätestens einen Tag (12 Uhr) vor dem Besprechungstermin an den Betreuer per eMail zu senden.

Der Vorschlag dient als Teilnahmeberechtigung für die weitere Diskussion mit dem Betreuer und den anderen Referenten desselben Themas. Wird die detaillierte Gliederung nicht rechtzeitig geliefert, wird der Kandidat von der Themenbearbeitung für das jeweilige Semester ausgeschlossen. Nach der Diskussion des Gliederungsentwurfs am Besprechungstermin werden gerne weitere Anregungen bzgl. Literatur und möglicher Schwerpunkte des Themas gegeben.

Themenbearbeitung

Für die Anfertigung der Arbeit wird empfohlen, die vom Lehrstuhl bereitgestellte Dokumentenvorlage für eine Seminararbeit zu verwenden.

Grundsätzlich ist eine gedrängte Darstellung des Textes vorzuziehen. Auf der ersten Seite folgt daher nach dem Standardkopf unmittelbar die Gliederung mit numerisch gekennzeichneten Überschriften (keine Buchstaben, keine römischen Ziffern, Punkte nur zwischen den Ziffern). Dann folgen, durchaus noch auf der ersten Seite, unmittelbar die erste Überschrift und der Beginn des Textes. An das Ende des Schlusskapitels wird das alphabetisch sortierte Quellenverzeichnis angehängt sowie, falls erforderlich, ein Anhang.

Abgabe der Übungs- bzw. Seminararbeit

Die Übungs- bzw. Seminararbeit ist in gedruckter Form (einseitig bedruckt ohne Heftung oder Lochung der Seiten) im Lehrstuhlsekretariat abzugeben.

Diplomstudierende haben einen SB@Home-Ausdruck beizufügen, der belegt, dass der Kandidat die zur Teilnahme am Hauptseminar erforderlichen Lehrveranstaltungen (vgl. Tabellen 2) erfolgreich abgeschlossen hat.

Bachelor- und Masterstudierende haben einen SB@Home-Ausdruck beizufügen, der belegt, dass der Kandidat zur jeweiligen Prüfung angemeldet ist.

Damit eine Überprüfung auf Einhaltung der Zitiervorgaben erfolgen kann, ist die Arbeit bis spätestens zum fixierten Abgabezeitpunkt zusätzlich in digitaler und zugleich editierbarer Form (doc, docx, sxw, odt oder rtf, nicht pdf) an den Betreuer per eMail zu senden. Die Datei ist nach folgendem Schema zu benennen: WiInf/Log_ThemaNr_Name, also z. B. WiInf_Thema5_Meier.doc. Die vorgegebene Seitenzahl ist unbedingt einzuhalten.

Alle weiteren für die Seminararbeit erstellten Unterlagen (Programmierungen, Modellierungen etc.) sind zusammen mit der Hausarbeit an den Betreuer zu schicken.

 

Teilnahme am Hauptseminar

Zu jedem Thema eines bestimmten Hauptseminars wird eine Übungs- oder Seminararbeit mit Korrekturanmerkungen für alle Teilnehmer des Hauptseminars über die universitäre eLearning-Plattform WueCampus zur Verfügung gestellt.

Jeder Seminarteilnehmer muss unbedingt die vorab veröffentlichte Übungs- oder Seminararbeit sorgfältig gelesen haben, um beim Vortragstermin die Zusammenhänge bereits präsent zu haben. Die Übungs- oder Seminararbeiten werden nicht vorgetragen, sondern diskutiert, d. h. die Vorträge behandeln in der Regel weiterführende Problemstellungen und Zusammenhänge, die nicht in der veröffentlichen Arbeit schriftlich niedergelegt sind.

Vortrag im Hauptseminar

Jeder Vortragende sollte möglichst frei sprechen. Dazu ist es notwendig, nur eine Stichwortsammlung auf Notizzetteln oder Karten anzulegen. Aus einem ausformulierten Text kann man keine freie Rede ableiten. Wenn man dennoch (aus Sicherheitsgründen oder beim allerersten Vortrag) einen ausformulierten Text vorlesen möchte, so muss dieser als Rede und nicht als Lesetext geschrieben werden. Zunächst sollte man sich vernehmlich mit Namen vorstellen und stets den Blickkontakt mit dem Publikum – nicht nur mit dem Seminarleiter – suchen. Es sollten keine leisen Nebenbemerkungen gemacht werden. Vielmehr gilt, immer gleich laut und deutlich, aber nicht monoton zu sprechen. Falls eine Übersicht Text enthält, so sollte dieser nicht vorgelesen, sondern nur kommentiert werden. Abbildungen können das Verständnis wesentlich erleichtern. Sie sollten, wie auch in der Übungs- bzw. Seminararbeit, selbst gezeichnet und nicht aus Vorlagen kopiert werden.

Aufbau des Vortrags

Für einen 20-minütigen Vortrag wird das in Tabelle 4 aufgelistete Raster vorgeschlagen:

Tabelle 5: Vorschlag zum Aufbau eines Vortrags

Thema

Anzahl der Folien

Zeit in Minuten

Gliederung/Zielvorstellung

1

1

Thematische Einführung/Problemstellung

3

5

Lösungsvorschlag

5

10

Erfahrungen/Konsequenzen

2

3

Ausblick/Fazit

1

1

Summe

12 Folien

20 Minuten

Hinweise zur Foliengestaltung

Für das Anfertigen der Vortragsfolien gelten folgende Empfehlungen:

  • Maximal zehn Zeilen Text pro Folie, besser weniger!
  • Stichwortartige Formulierung (Lesegeschwindigkeit bedenken)
  • Visualisierung: Ein schaubildlicher Inhalt wird schneller aufgenommen!
  • Mehr als sechs neue Fakten gleichzeitig kann der Zuhörer nicht aufnehmen, deshalb: Folie nicht überladen!
  • Text durch Einrücken strukturieren!
  • Auf gute Lesbarkeit sowie Groß- und Kleinschreibung achten!
  • Serifenlose Schrift mit mindestens 18pt Schriftgröße verwenden!
  • Bei Farbhinterlegung auf gute Lesbarkeit des Textes achten!

Die Folien zu einem Seminarvortrag sind vor oder unmittelbar nach dem Vortrag als Dokument (PowerPoint oder Keynote) an den betreuenden Assistenten per eMail zu senden. Alle weiteren für die Präsentation erstellten bzw. dafür verwendeten Unterlagen (Programmierungen, Modellierungen, Videos etc.) sind  zusammen mit den Folien abzugeben.

Die Bekanntgabe der Note erfolgt erst nach Eingang und Prüfung aller Unterlagen.

Diplomarbeit, Bachelor- oder Masterthesis

Der Umfang der entsprechenden Arbeit ist von der jeweiligen Prüfungsordnung abhängig. In Tabelle 5 ist ein entsprechender Überblick der unterschiedlichen Varianten dargestellt.

Tabelle 6: Übersicht der unterschiedlichen Formen schriftlicher Abschlussarbeiten

Art

Diplomarbeit

Bachelorthesis (PO bis 2006)

Bachelorthesis (Bachelor Wirtschaftsinformatik)

Bachelorthesis (Bachelor Wirtschaftswissenschaft)

Masterthesis Wirtschaftsinformatik

Masterthesis Business Economics

Umfang

80 Seiten (excl. Gliederung, Verzeichnisse, Anhang etc.)

50 Seiten (excl. Gliederung, Verzeichnisse, Anhang etc.)

40 Seiten (excl. Gliederung, Verzeichnisse, Anhang etc.)

40 Seiten (excl. Gliederung, Verzeichnisse, Anhang etc.)

60 Seiten (excl. Gliederung, Verzeichnisse, Anhang etc.)

60 Seiten (excl. Gliederung, Verzeichnisse, Anhang etc.)

Teilnahmevoraussetzungen

im Studienschwerpunkt Wirtschaftsinformatik: keine;
im Studienschwerpunkt Logistik können nur Kandidaten eine Diplomarbeit anfertigen, die auch noch den Studienschwerpunkt Wirtschaftsinformatik belegen

keine

FSB vom 17. April 2008:
Empfohlen wird vorbereitend oder begleitend zur Thesisanfertigung der Besuch der Fachübung „Systematisches wissenschaftliches Arbeiten“ sowie das erfolgreiche Absolvieren des Wirtschaftsinformatik-Seminars
FSB vom 29. April 2009: Erfolgreiche Teilnahme am Wirtschaftsinformatik-Seminar; Teilnahme an der Fachübung "Systematisches wissenschaftliches Arbeiten"

Erfolgreiche Teilnahme am Wirtschaftsinformatik-Seminar; Teilnahme an der Fachübung "Systematisches wissenschaftliches Arbeiten"

keine

Logistik:
im der individuellen Vertiefung Logistik können nur Kandidaten eine Thesis anfertigen, die auch noch den Studienschwerpunkt Wirtschaftsinformatik belegen und Seminar;
Wirtschaftsinformatik:
Seminar und individuelle Vertiefung "Informationsmanagement" oder Business Information System (BIS)

Zulassungsvoraussetzungen

erfolgreicher Abschluss von Lehrveranstaltungen des Studienschwerpunkts Wirtschaftsinformatik oder Logistik im Umfang von mindestens 6 SWS

keine

mind. 100 ECTS-Punkte

mind. 100 ECTS-Punkte

mind. 40 ECTS-Punkte im Pflichtbereich und mind. 20 ECTS-Punkte aus dem Wahlpflichtberich

n/a

Bearbeitungszeit

3-6 Monate

3 Monate

8 Wochen

8 Wochen

6 Monate

6 Monate

Gewichtung

je nach Diplomprüfungsordnung 24 bzw. 32 SWS

Prüfungsleistung im Umfang von 25,5 ECTS-Leistungspunkten

Prüfungsleistung im Umfang von 10 ECTS-Leistungspunkten

Prüfungsleistung im Umfang von 10 ECTS-Leistungspunkten

Prüfungsleistung im Umfang von 30 ECTS-Leistungspunkten

Prüfungsleistung im Umfang von 30 ECTS-Leistungspunkten

Themenvergabe & -zuteilung

Voraussetzung für die Übernahme eines Diplomarbeits-, Bachelorthesis- oder Masterthesisthemas ist das erfolgreiche Verfassen einer Seminar- oder Übungsarbeit im Rahmen eines Hauptseminars.

Zur erstmaligen Besprechung mit Professor Thome ist eine Woche vor dem vereinbarten Besprechungstermin im Sekretariat ein Gliederungsentwurf sowie eine Zusammenfassung der Ziele der Arbeit (jeweils ca. eine Seite) einzureichen. Auf allen Dokumenten ist jeweils der Name, die Telefonnummer und die eMail-Adresse des Bearbeiters anzugeben.

Im Rahmen der Besprechung erfolgt die genaue Themenformulierung und -zuteilung sowie die Festlegung der Bearbeitungszeit.

Themenbearbeitung

Themenbearbeitung

Es wird gerne jede sinnvolle Unterstützung bei der Bearbeitung gewährt. Fragen bezüglich des Themas, der Gliederung etc. können in der Sprechstunde des Betreuers beantwortet werden.

Nach Ablauf der halben Bearbeitungszeit ist ein Dokument, bestehend aus aktueller Gliederung sowie einer einseitigen Zusammenfassung der bisherigen Erkenntnisse, per eMail an den Betreuer zu schicken. Das Dokument ist folgendermaßen zu benennen: ZB_1.BuchstabeVornameName, also z. B.: ZB_mMustermann.doc. Wiederum ist der Name, die Telefonnummer und die eMail-Adresse des Bearbeiters im Dokument anzugeben.

Für die Anfertigung der Arbeit wird empfohlen, die vom Lehrstuhl bereitgestellte jeweils passende Dokumentvorlage (Dokumentvorlage für eine Diplomarbeit, Dokumentvorlage für eine Bachelorthesis, oder Dokumentvorlage für eine Masterthesis) zu verwenden.

Die Struktur der Diplomarbeit, Bachelor- oder Masterthesis ist wie folgt anzulegen:

  • Titelblatt,
  • Gliederung (rein numerisch (arabisch), ohne „inhaltsleere“ Überschriften wie „Einleitung“, „Hauptteil“, „Schluss“),
  • Textseiten (Beginn der Seitenzählung),
  • Anhang (falls notwendig)
  • Quellenverzeichnis (alphabetisch nach Verfasser sortiert),
  • Abkürzungsverzeichnis (falls notwendig) und
  • Erklärung (laut Vorgabe)

Das Abkürzungsverzeichnis muss alle Kürzel für Begriffe und alle Variablenbezeichnungen in Formeln umfassen, die nicht in Wörterbüchern zur Deutschen Sprache erklärt sind. Ein Abbildungsverzeichnis ist nicht erforderlich.

Abgabe der Diplomarbeit, Bachelor- oder Masterthesis

Die Diplomarbeit, Bachelor- oder Masterthesis ist in zweifacher Ausfertigung in der Prüfungskanzlei abzugeben. Sie soll auf der Vorder- und Rückseite bedruckt sein. Das Titelblatt muss auf die Vorderseite des Einbandes übernommen werden. Zur besseren Aufbewahrung sollen die Arbeiten nicht mit Ringbindung erstellt werden. Jede Arbeit ist zusätzlich in digitaler Form (doc, docx, sxw, odt oder rtf, nicht pdf) auf einem Datenträger abzugeben, damit eine Überprüfung auf Einhaltung der Zitiervorgaben erfolgen kann.

Korrektur der Diplomarbeit, Bachelor- oder Masterthesis

Die Gutachten für Diplomarbeiten werden jeweils zu den Diplomverleihungsterminen im Mai und November erstellt. Wenn bei Abgabe bis zum nächsten Termin weniger als drei Monate zur Verfügung stehen, wird das Gutachten erst zur folgenden Verleihung fertig gestellt. Eine Korrektur bis zur Verleihung im Mai/November setzt somit voraus, dass die Arbeit bis zum 15. Februar/August abgegeben wurde (= Anmeldung bis zum 15. August/Februar).

Die Gutachten für Bachelorthesen (PO bis 2006) werden innerhalb von drei Monaten korrigiert.

Die Gutachten für Bachelorthesen (PO ab 2006) werden im März, Juni, September und Dezember erstellt. Wenn bei Abgabe bis zum nächsten Termin weniger als drei Monate zur Verfügung stehen, wird das Gutachten erst zum folgenden Termin fertig gestellt. Eine Korrektur bis zum Termin im März/Juni/September/Dezember setzt somit voraus, dass die Arbeit bis zum 15. Dezember/März/Juni/September abgegeben wurde (= Anmeldung bis zum 15. Oktober/Januar/April/Juli). Das Seminar zu dem Modul „Systematisches wissenschaftliches Arbeiten“ findet bei Bedarf vier Mal im Jahr statt (März/Juni/September/Dezember).

Die Gutachten für Masterthesen werden im März, Juni, September und Dezember erstellt. Wenn bei Abgabe bis zum nächsten Termin weniger als drei Monate zur Verfügung stehen, wird das Gutachten erst zum folgenden Termin fertig gestellt. Eine Korrektur bis zum Termin im März/Juni/September/Dezember setzt somit voraus, dass die Arbeit bis zum 15. Dezember/März/Juni/September abgegeben wurde (= Anmeldung bis zum 15. Juni /September/Dezember/März).